Ein wunderbarer Beitrag über Nacktsein, der mich sehr berührt, da es mein eigenen Bezug zum nacktsein beschreibt, als Ossi… ;-)

Okt 16 2017

Ein wunderbarer Beitrag über Nacktsein, der mich sehr berührt, da es mein eigenen Bezug zum nacktsein beschreibt, als Ossi… ;-)

FKK Die Nacktheit der Anderen

 

Nacktsein ist out. Da hat der Westen den Osten überrollt. Und das, obwohl es so befreiend ist, gerade in diesen Zeiten. D

eutschland braucht ein Toleranztrockentraining.

Von Kirsten Fuchs

hier im Orginal:

 

 

Ich war als Kind oft nackt. Wir hatten ja nichts in der DDR. Nicht mal Scham. Nur hässliche Kleidung, die man natürlich ständig ausziehen wollte. Es ist schon eine Weile her, dass ich außerhalb eines Gebäudes unbekleidet war. Mein Mann und ich hatten eine Radtour um einen See am Rand von Ostberlin unternommen. Wir wollten baden, hatten aber keine Badesachen dabei. Da fiel es mir wieder ein: Man braucht zum Baden gar keine Badesachen. Ich wusste, dass es an diesem See eine Nacktbadestelle gab.

 

Dem westlich sozialisierten Mann war das Draußen-nackt-Sein neu, er fand es aber spontan schön. Wenn man es probiert, weiß man in zwei Minuten, dass hier weniger geguckt wird als an einem Textilbadestrand. Während wir dort lagen wie zufriedene sonnenbadende Katzen, dachte ich, dass wir wie Ostdeutschland und Westdeutschland von einander hätten profitieren können. Das Nacktbaden hätten die gebrauchten Bundesländer ruhig übernehmen können, so wie einige andere Sachen auch.

 

An der Nacktbadestelle, wo ich und Westmann gelandet waren, brutzelten vor allem alte Leute vor sich hin. Es fehlte nur noch ein Mikrowellengeräusch, Pling, und dass sich alle gleichzeitig umdrehten. Sie waren sehr, sehr braun und hatten Körper in unterschiedlichen Zuständen. Jeder so, wie er ihm gereift war, wie er ihn gefüttert und bewegt hatte, wie die Krankheiten, die Arbeit, die Kinder den Körper hatten werden lassen. In der Nähe jüngere Nackte, nackte Kinder, nackte Aufblaskrokodile, spielende Hunde mit Fell.

Wir lagen herum in einem Zustand, für den man viele Kurse besuchen kann, viele Zeitschriften kaufen, in denen kompliziert steht: Entspann dich mal, ey! Atme und so. Oder man ist eine Katze. Dann kann man das sowieso.

Vielleicht ist das Nacktausziehen die Rückkehr ins Paradies, denn das Anziehen war ja immerhin den Rauswurf aus eben jenem wert. Kann man also den eitlen Fehler von Adam und Eva wiedergutmachen, indem man sich auszieht? Die Türsteher vom Paradies werden nicht sagen, dass du scheiße aussiehst, also nicht reinkommst. Sie werden nicht sagen, dass dein Körper so unzureichend ist, dass du ihn verbergen solltest. Du musst nicht unnütz tun, als ob, verstecken, mogeln, dich schämen. Es wird nicht geglotzt und eingeschätzt. Nein, die Türsteher vom Paradies werden wissen, ob du ein Arschloch warst oder nicht.Aber ich will das Nacktsein nicht ideologisch aufladen. Das ist genug passiert.

 

Eine krasse Geschichte hat die Freikörperkultur hingelegt, im Mittelalter wurde in den Badehäusern noch nackt gebadet, erst im späten 18. Jahrhundert wurde das Nacktsein tabuisiert. Und dann waren nur noch Spinner öffentlich nackt, Antisemiten, Hippies, Nazis, Kommunisten, alles dabei. Und nun soll es also out sein. Stand in unterschiedlichen Zeitungen, weil Gregor Gysi das im Wahlkampf beklagte. Aber recht hat er, der Gysi. Es ist out. Und das, obwohl es schön ist.

 

Eigentlich ist das Nacktsein einfach nur das Nacktsein, aber nichts ist beim Menschen einfach nur das, was es ist. Alles muss verkopft werden. Und auch der nackte Körper muss etwas sein. Man kämpft damit für oder gegen etwas oder kehrt zurück zu irgendetwas oder spurtet nach vorn zu einem anderen irgendetwas.

 

Der nackte Körper wird in eine Moralvorstellung gehüllt, in ein Tuch aus Ideologie, in einen Protest, in ein Event, in eine Bewegung, in Kunst oder in einen Kult. Nackte Haut wird politisch gezeigt und mit Forderungen beschrieben. Peta, Pussy Riot, Femen oder nackt Fahrradfahren in Mexiko. Das Nacktsein ist so überladen, wie es eigentlich nicht sein kann. Denn eigentlich ist das Nacktsein ja nackt. Es ist der Anfang des menschlichen Lebens und die Abwesenheit von Kleidung. Wie kann also gerade etwas, das verwandt ist mit dem Nichts, so viel sein?

 

Das Spannendste an diesem Nacktbadetag waren die Momente, wenn Jugendliche vorbeikamen, die zu einem anderen Badeabschnitt liefen. Das, was gerade ihre Mode als attraktiv vorschrieb, sah fragwürdiger aus als ein alter zattriger Nackedei oder eine gänzlich blanke Matroschkafrau. Die Jugendlichen trugen Kopfputz, der vorgab, sie wären aus einem harten Ghetto, kurz nach einer Schießerei, während eines Musikvideos, hier her vom Himmel gefallen, mitten auf diesen sonnigen Sandweg. Ihre Kleidung zeigte an, wer sie sein wollen, was sie sich leisten können und wo sie hingehören wollen. Das alles ist ohne Kleidung natürlich schwieriger darzustellen. Die Requisiten fehlen. Wer ist man dann?

Ihrem Alter angemessen liefen sie den Weg entlang, tragbare Musik bei sich, und konnten nicht ohne das Ausstoßen von Geräuschen an den nackten Alten vorbei gehen. Kichern, würgen, ihhhh. Wer nichts rief, machte sich verdächtig, das nicht abstoßend zu finden, also vielleicht sogar anziehend. Es existierte nur Sonne oder Schatten. Jung oder alt. Nackt oder angezogen.

Wir saßen im Halbschatten und genossen die magischen Momente, wie sich hier etwas begegnete und durch das Andere definierte. Ein bisschen wie die unsaubere Spiegelung, wenn Leute vor dem Affenkäfig „Uhuhuh“ rufen und lachen, während der Affe mit seinen kleinen wachen Augen zuschaut und nichts tut. Die jungen Menschen könnten sehen, was aus ihnen wird, aber das konnten sie nicht. Vor lauter Überschwang ihrer noch losen Gefühle warfen sie Übersprungshandlungstöne aus.

Der Körper kann übrigens gar nicht unterscheiden, gegen wen sich negative Gefühle und Gedanken richten. Es ist ungünstig für den eigenen Körper, andere Körper zu verabscheuen. Es ist ungesünder als Zucker und Cholesterin oder was der bemüht gesund lebende Mensch sonst so meidet. Sehr hohe Arroganz- und Ekelwerte sind schlimmer als Fett. Das nur als Argument für Leute, denen es leichter fällt, aus purem Eigennutz toleranter zu werden, als sie es aus Nächstenliebe können.

Müsste man bei Personen mit Hang zur Abscheu wie bei scheuenden Pferde Scheuklappen anlegen? Oder zwei Bildschirme links und rechts, wo etwas zu sehen ist, das man besser erträgt? Das einen nicht verwirrt? Die Filterblase zum Rumtragen? Ich bin ja eigentlich für das Gegenteil. Radikales Toleranztraining. Gerade was einem schwer fällt zu akzeptieren, sollte man sich regelmäßig in leichten Dosen zu Gemüte führen.

Interessanterweise wählen ja die Stadtteile mit buntem Bevölkerungsanteil wesentlich toleranter als die Stadtteile, in denen man unter sich bleibt und somit kein vernünftiges Toleranztraining im Alltag absolvieren kann. Logisch. Ohne Training keine Toleranzmuskulatur. Oder wenigstens eine Mir-doch-egal-Muskulatur.

Die Lösung ist also nicht weniger nackte Menschen, sondern mehr? Kann es denn tatsächlich noch mehr nackte Menschen geben?

Das Internet ist voll davon. Auch von Amateuren mit normalen Körpern, aber es handelt sich zum größten Teil um eine sexualisierte Nacktheit und man will ja nun auch nicht jeden mit Intimität verbinden. Darum wäre es sinnvoller, normale Nackte zu sehen, die normale Dinge tun: lesen, reden, sich am Kopf kratzen.

Eigentlich existiert das Thema Nacktheit fast nicht mehr, außer in geschützten, umzäunten Gebieten. Eine Umfrage sagt, dass das Tragen von Badebekleidung korreliert mit den Übergewichtswerten der Deutschen. Ebenso der Beliebtheitswechsel von Bikini zu Badeanzug.

Hat die Umfrage mich fett genannt? Nur weil ich auch lieber Badeanzug trage?

Der Osten hat sich dem Westen auch in diesem Thema längst angeglichen. Wer gegen FKK war, kann beruhigt aufatmen. Es gibt kaum noch hässliche nackte Ossis zu sehen.

Das Nacktsein der Nazis hat dem Westen das Nacktsein eventuell nachhaltig vermiest. Das Nacktsein der Ossis war ertrotzt und das bisschen Freiheit in der Unfreiheit. Nun benötigt man diesen Schniedelsieg nicht mehr, also wird sich auch hier der Vergangenheit des Entledigens entledigt. Es muss ja immer etwas anderes in sein als vorher, sonst wäre es ja nicht in. Vielleicht wird das Nacktsein irgendwann wieder in, wenn es lang genug out war?

Beim Nacktsein ist die Einheit jedenfalls vollzogen, wobei sich Ost wie so oft West angepasst hat. Tja, nun. Wer hat das Geld? Wer macht die Trends? Wer bildet die Meinung? Natürlich gibt es hier und da die nicht zu erobernden gallischen Strandabschnitte, wo unzivilisierte Asterixe und dicke Obelixe noch den Römern trotzen.

Nackt ist out. Was ist das für ein Satz! Ich kann ihn kaum denken. Er beginnt und dann ist er auch schon dumm. Schwupp! macht der Satz und kriecht sich selbst hinten ins nackte, bloße Loch.

Nackt ist gar nichts. Nackt ist einfach da. Ob man was anzieht oder nicht. Immer noch da.

Außerdem existiert out gar nicht, weil alles, was out ist, woanders in ist. Nur eine eingeschränkte Sichtweise, zum Beispiel die Zeit und der Ort, an dem man weilt, sorgen dafür, dass man sich für den Nabel der Welt hält. Wenn du nackt aus der Mutter rauskommst, dann bist du out. Nackt bist du auch, wenn man deinen toten Körper wäscht. Dann bist du auch out. Raus aus deinem Leben.

Die meisten Leute sind nicht gern nackt in der Öffentlichkeit. Weder wenn es um Kleidung geht noch um Gefühle und Gedanken. Sie ziehen nur zu Hause blank. Und es gehört zum guten Ton, dass man nach außen alles versteckt. Wenn sie keine Kleidung anhaben und nicht so tun müssten, als wüssten sie alles und könnten alles, dann wären sie bloß. Bloß sie. Bloß ein Mensch. Nichts, was endlos zu steigern und zu straffen ist, ein Körper, den man nicht immer beherrscht, sondern der dich beherrscht.

Was spricht eigentlich gegen das Nacktsein von anderen Leuten, an Seen oder Meeren? Oder vereinzelt im Park? Ein gängiges Argument lässt sich leicht widerlegen: Die Kriminalitätsstatistik weist für FKK-Strände weniger Unzuchtdelikte aus als für Textilbadestrände.

Verboten ist das Ausziehen in Deutschland strafrechtlich auch nicht, zumindest ohne sexuellen Bezug. Es wird wegen Belästigung der Allgemeinheit als Ordnungswidrigkeit gesehen, also so wie wenn ein Hund im Park ein Loch buddelt. In der eigenen Wohnung und auf dem eigenen Grundstück darf man nackt herumhopsen, bis alles wackelt, sogar bei Einsehbarkeit der Wohnung oder des Gartens. Durch die Unverletzlichkeit der Wohnung ist das Nacktsein geschützt und Vorbeilaufende müssen sich durch Wegsehen schützen oder ihren Toleranzmuskel mal kurz anspannen.

Wenn man sich heutzutage nackt auszieht, gibt es tatsächlich ein Problem, das früher noch nicht existierte. Fast jeder Mensch in Deutschland über 14 Jahre hat ein Smartphone und damit eine Kamera bei sich. Man kann jederzeit abgeschossen werden. Das Gemobbe im Internet ist ein ernstzunehmendes Problem. Warum sollte man sich also heute noch dem Risiko aussetzen, für immer am Nacktpranger zu landen?

Man stellt dich vielleicht bloß, wenn du dich selbst bloßstellst. Vielleicht interessiert es auch bald keinen mehr, wenn alle nackt im Netz sind. Sexting ist weit verbreitet und gerade Jugendliche schicken Nacktbilder rum. Irgendwann sind wir alle in der Realität angezogen und im Netz nackt. Aber natürlich mit inszenierten attraktiven Fotos mit Filter. Da fällt leider das Toleranztraining für normale Körper komplett weg.

Wenn ich es richtig verstanden habe, wird das Nacktbaden von Nacktbadekritikern als etwas gesehen, bei dem es etwas zu sehen gibt. Noch dazu etwas, das man nicht sehen will. Also alte und dicke nackte Menschen. Attraktive Menschen sind ja überall nackt zu sehen und der Protest hält sich in Grenzen, wenn an der Bushaltestelle eine dominageschnürte Frau mit diesem „Uh-keine-Ahnung-ich-bin-ganz-unerfahren“-Gesicht zusieht, wie die Kitagruppe in den Bus steigt.

Die Nacktheit der Attraktiven ist nicht dieselbe Nacktheit wie die der normalen Menschen. Ja, das Nacktsein ist ganz schön nackt oder eben nicht schön nackt und man sieht ganz schön viel, was man vielleicht nicht schön findet, im Sinne von nicht erregend. Aber mit derselben Argumentation müssten Leute mit Hautkrankheiten ihr Gesicht verhüllen oder gleich zu Hause bleiben. So funktioniert es nicht.

Nacktsein ist nicht automatisch Sexualität. Mund ist nicht automatisch essen.

Wieso kann man nicht einen Körper sehen und einfach denken: Aha? Oder gar nichts. Und nicht: Will ich ficken, will ich nicht ficken. Leben ist nicht Tinder. Wir sind nicht auf der Welt, um attraktiv gefunden zu werden.

Eine Irre aus der Vergangenheit bin ich, eine Verklärte, die behauptet, es ginge nicht ums Aussehen. Ich ziehe mir kein ausgepolstertes Bustier an, um mehr Oberweite vorzutäuschen und quetsche mich nicht in so eine Klemmhose, um weniger Unterweite zu zeigen. Außerdem kann ich keine Selfies von mir machen, auf denen ich mir nicht ähnlich sehe.

Das habe ich nicht gelernt: mich vernünftig zu verkaufen, zumindest nicht über die Optik. Für mich ist es naheliegend, dass ich durch meine nackte Kindheit eine andere Vorstellung von Menschen bekommen habe, die nicht hauptsächlich Mann und Frau sind und attraktiv oder nicht. Die Realität eines Kindes ist immer seine einzige. Erst später kommt eine Vorstellung dazu, dass es andere Realitäten gibt.

Niemand muss aussehen, als wäre nie im Leben etwas mit diesem Körper passiert.

Da wir so viel nackt am Strand und in der Sauna waren, war es für mich normal. Es existierte keine Wahrnehmung dafür, so wenig wie im Winter zu denken: „Oh, alle haben Schuhe an.“ Logisch, ist ja auch kalt. Aber im Sommer ist es heiß und man kann alles ausziehen. Nacktsein war logisch.

Später hatte ich immer wesentlich weniger Probleme mit meinem Körper als die meisten meiner Freundinnen mit dem ihrem. Und das liegt nicht daran, dass mein Körper einem Ideal verdammt nahe kam und ich deshalb zufrieden war. Ich war zufrieden, weil er eben so war. Über das Aussehen meines Körpers kann man mich nicht angreifen und ich greife mich auch nicht selbst an. Nie hatte ich die Erwartung an mich, ich müsste mit bearbeiteten Fotos konkurrieren oder sogar mit Trickfilmfiguren. Erst heute mit Schwangerschaftsstreifen und meinem Schriftsteller-Rumsitz-Speck weiß ich, was für ein Geschenk mir meine Kindheit nebenbei mitgegeben hat: Ich durfte als Kind realistische Nackte sehen. Und bis heute haben Menschen für mich einfach ihren Körper, ohne dass ich insgeheim denke: „Na ja, aber hier und da könnte es doch anders aussehen.“ Allen Menschen dürfen Haare aus der Haut wachsen, ohne dass sie sich schämen müssen. Und niemand muss aussehen, als wäre nie im Leben etwas mit diesem Körper passiert.

Ich hatte nie einen Maßstab, etwas Körperliches irgendwie zu finden. Ich finde auch Menschen okay, denen der Körper aus Gründen so gewachsen ist, wie er ist, die sich Trost oder Schutz angefuttert haben, die es nicht besser können oder wollen. Ebenso finde ich Leute okay, die Fett an ihrem Körper nicht haben wollen und die ihren Körper zu etwas gestalten, das ihnen gefällt. Ich finde auch Leute okay, die beschlossen haben, lieber alles Mögliche zu konsumieren und weniger alt zu werden, die schneller leben. Warum denn nicht? Es kann sich auch jeder bemalen und behängen, wie es ihn froh macht. Warum kann man denn nicht ganz grundsätzlich und richtig tiefgehend verschiedene Arten zu leben akzeptieren?

Ich denke oft an den Nacktbadetag in Brandenburg, der so friedlich war ohne Glotzer. Und als die bekleideten Jugendlichen kamen und sich beömmelten über die nackten Alten, da sah ich vor mir, wie die Alten mal die Jungen waren und wie die Jungen mal die Alten werden. Und ich stellte mir vor, wie vor jedem Mensch ein Stuhl steht, auf dem das Leben alle deine Häute bereitgelegt hat, die du anziehen könntest.

Und auch vor allen anderen Menschen liegen ihre Häute. Vor deinem Kind liegt eine mögliche Haut, falls es dick wird. Und du hast das dem Kind nicht rausgelegt, aber es hat diese Haut einfach selber angezogen. Liebst du es trotzdem weiter? Musst du ja. Also akzeptiere auch alle anderen mit ihrer Haut, warum auch immer sie sie angezogen haben. Wir wissen nicht, welche Haut sie vorher trugen, welche sie später tragen werden, welche sie gern hätten und welche sie drunter tragen.

Denn es geht gar nicht ums Nacktsein. Drunter unter unserer Haut sind wir noch nackter.

Kirsten Fuchs

wurde 1977 in Karl-Marx-Stadt geboren und schreibt Bücher, sehr gerne in Kleidung. Den Rückgang der unkomplizierten Nacktkultur hält sie für den falschen Weg, zumindest zum Strand.



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