Kuscheln, Havening und Kuschelspaziergänge

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Kuscheln, Halten, Körperkontakt, Geborgheit…

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so sehr ersehnt und gewünscht in unserer Zeit und doch fehlt uns oft die Möglichkeit oder nehmen diese grundlegenden Bedürfnisse nicht genügend ernst…

Mich als Berührungsfreak mit einer berührungsarmen vorgeschichte fasziniert Kuscheln, halten, streichen und alles was damit zusammen hängt ungemein… zum einen weil ich natürlich selber ausnehmend gern kuschel, aber seit der Entdeckung was Havening mit uns machen kann, ist die Faszination dafür aber nochmal um paar Runden weiter durchgedreht… Zu Havening mehr weiter unten, erstmal wollen wir uns grundsätzlich dem Berühren und Kuscheln eingehender widmen.

 

Berührungen und Umarmungen setzten Glückshormone frei

 

Wer kuschelt, bekommt relativ schnell gute Laune, wird entspannter, relaxter, sinnlicher, kommt mehr bei sich selbst an. Das ist wissenschaftlich so und auch praktisch. Kann wahrscheinlich jeder unterstreichen, der gerne und ausgiebig kuschelt…

Doch leider das ist nicht immer einfach heutztage… weil wir gestresst sind, immer irgendetwas wichtiges zu tun haben, unser Smartphone unsere Aufmerksamkeit auf sich lenkt oder weil wir gerade keinen geeigneten Kuschel-Partner zur Seite haben, kommt das oft etwas zu kurz.

 

Kuscheln, Streicheln, Streichen stimuliert, (wie auch beim Havening) Billionen von Rezeptoren auf der Haut.

 

Auf diese Weise werden die Rezeptoren unseres Tastsinnes stimuliert. Davon haben wir deutlich mehr als bei all unseren anderen Sinnen. Schätzungen gehen von einer Zahl im Billionen-Bereich aus. Das heißt: Selbst bei einer leichten Berührung können schnell Millionen Rezeptoren reagieren. Aber egal wie viele das nun sind, Berührung hat Einfluss auf unser Hormonsystem… und das gewaltig!

 

Werden wir berührt, wird zum Beispiel das Hormon Oxytocin ausgeschüttet. Es stärkt den Zusammenhalt und macht uns einfühlsamer, sanfter… Agressionen werden gedämpft, Stress und Angst reduziert. Deshalb nennt man es auch „Kuschelhormon“. Streicheleinheiten sorgen aber auch dafür, dass der Botenstoff Serotonin zum Einsatz kommt. Er bindet sich im Körper an bestimmte Rezeptoren und beeinflusst so unter anderem die Kontraktion der Blutgefäße. Im Gehirn sorgt Serotonin für das, was wir als Glücksgefühl kennen. Daher der Name: Glückshormon.

 

Dass körperliche Nähe uns gut tut, ist messbar. Die Herzfrequenz nimmt ab, EEG-Untersuchungen zeigen, dass es uns nachweisbar besser geht. Die Atmung wird tiefer, wir finden mehr Ruhe und Gelassenheit. Negative Transmitter können sich im Fahrwasser der Hormonausschüttung abbauen. Positive Emotionen können sich entfalten, wir fühlen uns einfach wohler in unserer Haut.  Schon eine kurze Umarmung kann bewirken, dass es uns viel besser geht. Und doch es darf ruhig ein bisschen mehr sein. Denn beim Kuscheln wird auch Wärme übertragen und die tut uns gut. Und um so länger gekuschelt oder gestrichen, um so mehr Ausschüttung. Das kann soweit gehen, das wir alte uns behinderte Muster auflösen können oder sogar richtige heilende Traumaarbeit sanft bewältigen können, wie mit Havening.

 

Havening

 

Havening – auch bekannt als Amygdala-Depotenzierungs-Technik (ADT) – ist noch näher am Körper. Der Name „Havening“ ist aus dem Wort „Haven“ abgeleitet und bedeutet, an einem sicheren Hafen der Seele zu ankern.

 

Bestimmte sich stetig wiederholende Streichungen an Oberarmen, Gesicht und Händen setzen bestimmte Rezeptoren frei, die dafür sorgen, das unterstützende Hormone ausgeschüttet werden und das kann mit Traumatischen Ereignissen verbunden werden oder ganz privat praktisch benutzt werden zum Entspannen und lösen von Streß.

 

Durch die Streichungen findet sozusagen ein Umbau im Gehirn statt, bei dem sich festgefahrene Blockaden ganz sanft und unspektakulär lösen und sich eine tiefe Ruhe, Sicherheit und Entspannung einstellt.

Havening ist eine noch sehr neue, aber sensationell erfolgreiche Alternative Therapiemethode, die von Ronald Ruden entwickelt wurde. Sie hat ihre Wurzeln in anderen Hypno-Therapien, nur das im Gegensatz zu vielen anderen Techniken der Klient auch berührt wird.

 

Sie eignet sich hervorragend als Selbsthilfemethode, die regelmäßig praktiziert wie eine Meditation, Wahrnehmen und Erleben komplett positiv umkrempeln kann. Dabei ist sie kinderleicht zu lernen und zu praktizieren… Ich selbst bin völlig Baff ob der Einfachheit und Wirksamkeit der Methode auch bei mir selbst und im eigenen Erleben. Die Havening-Technik kann helfen, Minus-Gefühle wie Angst, Wut, pathologische Schuld, Scham und eine Vielzahl von anderen negativen Emotionen sanft in Plus-Gefühle umzuwandeln.

 

Durch Havening-Touch wird dann sanft und rhythmisch an Gesicht, Schultern und Armen und Händen ausgestrichen, ähnlich wie es sowieso schon wunderbarer Weise in der Tantramassage praktiziert wird. Dieser Streich-Prozess wird in der Regel allerdings so lange wiederholt, bis die emotionale Belastung auf Null ist.

 

Sanfte Berührung erzeugen Deltawellen im Gehirn, ähnlich denen, die im tiefen Schlaf vorhanden sind. Seine therapeutische Kraft bezieht die Methode aus der evolutionären Biologie, wo solche Wellen das Signal für Neugeborene sein kann, dass es gut aufgehoben und sicher ist. An Oberarmen, Gesicht und Händen sitzen bestimmte Rezeptoren, die dafür sorgen, das durch die wiederholenden Streichungen unterstützende Hormone ausgeschüttet werden…

Havening eigenet sich hervorragend dazu, es mit Kuscheln zu verbinden, da es die eh schon statt findende Hormonauschüttung von Oxytocin  noch durch Dopamin und Serotonin unterstützt und damit in einen noch tieferen Raum entspannen lässt…

 

Menschen, die lange Zeit ganz ohne Körperkontakt auskommen müssen, können sowohl in ihrem seelischen, als auch in ihrem körperlichen Wohlbefinden stark beeinträchtigt sein. Nicht umsonst erlauben Einrichtungen, in denen ältere Menschen leben, zunehmend auch Haustiere. Denn das Kuscheln – z.B. mit einer Katze oder einem Meerschweinchen – hat einen ähnlich beglückenden Effekt. Katzen und andere Tiere sind eh unschlagbare Kuschelmeister…

 

Kuschelspaziergänge

 

Da es ein ausnehmend schönes, unterstützendes und berührendes Gefühl ist, auch gemeinsam etwas zu unternehmen und dabei vielleicht Hand in Hand zu gehen, zu reden oder zuzuhören, auf Parkbänken oder in der Natur zu kuscheln, würde ich mein Angebot bei entsprechendem Wetter auch auch Außenaktivitäten erweitern… ich begegne ausnehmend gern in der Natur, das ist noch mal ein ganz anderer Raum um sich selbst und den anderen zu finden und sich zu begegnen… Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, außer das es dabei nicht zu sexuellen Handlungen kommt.

 

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